Neues Netzwerk für integrale Christen

Integral Christian Network

Guten Morgen allerseits! Paul Smith und Luke Healy haben zusammen eine neue Plattform gegründet, die dem Austausch zwischen integralen Christen dienen soll. Schaut doch mal vorbei und tragt euch als Interessenten ein, wenn ihr euch gerne auf Englisch mit Christen auf der ganzen Welt austauschen wollt: https://www.integralchristiannetwork.org

Das Netzwerk dient gezielt dem Austausch von Menschen, die mit den drei Gesichtern Gottes beten und dies gemeinsam tun wollen.

Bei dieser Gelegenheit gebe ich gerne schon einmal preis, dass ich gerade an einem Gebet- und Übungsbuch für integrale Christen im deutschsprachigen Raum arbeite, es dauert jedoch noch ein Weilchen bis zur Fertigstellung. Wer schon jetzt Interesse hat, es probe zu lesen, darf sich jedoch gerne bei mir melden 🙂

„Ihr seid Götter!“

Die uns eigene zeitlose und raumlose Innerlichkeit ist niemand anderer als Gott.

Allen Lesern meines Blogs wünsche ich ein gesegnetes frohes neues Jahr! Es freut mich, dass der Blog im vergangenen Jahr gut angelaufen ist und ich bin gespannt, wie er sich in diesem Jahr weiter entwickeln wird – allen, die meine Artikel lesen und fleißig teilen, herzlichen Dank dafür!

Heute möchte ich euch zu Beginn des Jahres etwas mitgeben, was für den einen oder anderen ein alter Hut sein mag, sich für mich aber vor kurzem noch einmal in gänzlich neuer Tiefe und Intensität erschlossen hat: In einem abendlichen Adventgottesdienst, während dem Singen in der von Kerzen erleuchteten Dunkelheit, da war sie plötzlich da, eine neue, unerschütterliche Gewissheit, eine Art Mini-Erleuchtung, die mich nie wieder ganz verlassen wird.

Iсh erinnerte mich an einen Satz, den ich neulich bei Jim Marion gelesen und auf Anhieb geliebt habe. Jim Marion knüpft darin zunächst an eine Erfahrung an, die wir Menschen alle mehr oder weniger gut kennen: Dass ein Teil von uns, während wir aufwachsen und älter werden und unsere Erfahrungen machen, immer gleich zu bleiben scheint. Dieser Teil bleibt völlig unabhängig davon, was wir im Spiegel sehen, er bleibt auch eigentümlich unberührt davon, wenn wir auf einer anderen Ebene heftige Emotionen erleben wie Wut, Angst oder Schmerz, ja er scheint geradezu unfähig dazu, diese zu empfinden.

Dieser Teil von uns scheint zeitlos (und es ist auch tatsächlich). Er scheint auch raumlos (und ist es auch tatsächlich), da er sich nicht im Geringsten verändert hat, auch wenn wir jetzt in Kalifornien leben, unsere Kindheit dagegen in Illinois verbracht haben. Diese uns eigene zeitlose und raumlose Innerlichkeit (die der zeit- und raumlosen Innerlichkeit in allen anderen Menschen entspricht), ist niemand anderer als Gott.

(Jim Marion, Der Weg zum Christusbewusstsein, S. 192)

Und plötzlich – bang! – war Gott überall, in mir, in den anderen, im Fenster, in der Musik. Es ist so einfach und taucht doch alles in neues Licht, wenn es tief einsickert in uns.

Ich und viele andere integrale Christen glauben, dass Jesus aus einem tiefen Bewusstsein heraus gelebt hat, dass sein Wesenskern und Gott identisch sind.

Jesus sollte mit dem Tode bestraft werden, weil er sich selbst göttlich nannte:

Da hoben die Anwesenden wieder Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus hielt ihnen entgegen: »Ich habe im Auftrag des Vaters vor euren Augen viele gute Taten vollbracht. Für welche dieser Taten wollt ihr mich steinigen?« Die Juden antworteten ihm: »Wir steinigen dich nicht wegen einer guten Tat, sondern wegen Gotteslästerung: Du bist ein Mensch und gibst dich selbst als Gott aus.«

Jesus antwortete ihnen: »Steht nicht sogar in eurem Gesetz: ›Ich habe gesagt: Ihr seid Götter‹? (zitiert wörtlich Psalm 82,6)

Das Gesetz nennt also diejenigen Götter, an die Gott sein Wort richtete. Und die Heilige Schrift darf man ja nicht aufheben! Der Vater hat mich zu seinem Vertreter gemacht und in diese Welt geschickt. Wie könnt ihr mir Gotteslästerung vorwerfen, wenn ich sage: ›Ich bin der Sohn Gottes? Wenn das, was ich tue, nicht das Werk meines Vaters ist, dann braucht ihr mir nicht zu glauben. Wenn ich aber solche Taten vollbringe, dann glaubt wenigstens ihnen, wenn ihr mir schon nicht glauben wollt. An diesen Taten sollt ihr erkennen und immer sicherer werden: Der Vater ist in mir gegenwärtig und ich bin im Vater gegenwärtig.« Da versuchten die Anwesenden erneut, ihn festzunehmen. Aber er konnte ihnen entkommen.

(Johannes 10, Basis Bibel, www.die-bibel.de)

Jesus wusste: Ich bin Gottes Sohn. Doch er behauptete an keiner Stelle, dass er der einzige Sohn Gottes war. Indem kirchliche Lehre Jesus zum einzigen Sohn Gottes erklärt, verhindert sie bis heute erfolgreich, dass andere ihre Sohn- und Tochterschaft im vollen Sinne erkennen können. Auch wenn Menschen es ahnen, spüren, glauben – es darf ja nicht sein! Jesus ist immer irgendwie „mehr Gott“ als andere, der „einzig geborene Sohn“. Das geht so weit, dass manche bis heute an der Idee festhalten, Gott sei „männlich“, da er sich ja in einem Mann geoffenbart hat – wie wenn Gott da irgendwo hoch droben ein eindeutiges biologisches Geschlechtsmerkmal hätte 😉

Wir glauben irrtümlicherweise, dass Jesus – und nur Jesus – Gottes Sohn war und dass alle anderen Menschen darum geringer als Jesu sind. (Jim Marion, S.202)

Dem ist nicht so! Ja, als Persönlichkeit ist Jesus einzigartig: Nur er konnte das tun, was er getan hat und nur er hat es getan. Doch wir alle haben dieselbe menschlich-göttliche Natur, denselben Wesenskern, diese raum- und zeitlose Innerlichkeit. Durch JEDEN MENSCHEN FLIESST GOTTES ATEM GLEICHERMASSEN. Und jeder hat darin seinen Platz, seine Berufung, seine Funktion, seinen Sinn. Nur weil wir außerhalb von Raum und Zeit so untrennbar miteinander verbunden sind, kann Jesus überhaupt auf unsere Seele, unseren Wesenskern, Einfluss haben und uns erlösen – von den zahlreichen Verstrickungen in der Raumzeit. Und nur indem wir diese Verbundenheit erkennen, werden wir fähig dazu, jeden Menschen bedingungslos zu lieben.

In den orthodoxen Kirchen ist dieser Irrtum übrigens weit weniger ausgeprägt, da die „Vergöttlichung (Theosis)“ direkt angestrebt wird. Mir scheint bis heute, dass sie da irgendwie wesentlich mehr verstanden oder bewahrt haben…

Ich glaube nicht, dass Jesus uns klein machen wollte oder uns minderwertig fühlen lassen. Er hätte vermutlich kein Problem damit gehabt, wenn Petrus genauso auf dem Wasser gewandelt wäre wie er oder seine Jünger so viele Kranken geheilt hätten wie er – ganz im Gegenteil, er hätte sich gefreut. Sonst hätte er doch nicht folgendes gesagt:

Der Vater ist immer in mir gegenwärtig. Er vollbringt seine Taten durch mich. Glaubt mir: Ich bin im Vater gegenwärtig und der Vater ist in mir gegenwärtig. Wenn ihr das so nicht glauben könnt, dann glaubt es wenigstens wegen der Taten. Amen, amen, das sage ich euch: Wer mir (Änderung d.Verf.) glaubt, wird genau solche Taten vollbringen, wie ich sie vollbringe. Ja, er wird sogar noch größere Taten vollbringen, als ich sie vollbracht habe.

(Johannes 14, Basis Bibel, http://www.die-bibel.de)

Es ist unsere schöne und herausfordernde Aufgabe, die Göttlichkeit in uns und anderen Menschen zu erkennen und zu feiern. Aus welchem Grund sonst hätte Jesus sagen können: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25), wenn nicht aus diesem, dass wir im tiefsten Inneren eins sind, dass in unserer Innerlichkeit wir alle mit Gott selbst zusammenfallen.

Jim Marion – Christusbewusstsein

„Das erste Buch, das in aller Klarheit den gesamten spirituellen Weg des Christentums beschreibt“

Heute will ich euch das Buch „Der Weg zum Christusbewusstsein. Eine Landkarte für spirituelles Wachstum in die Tiefe der Seele“ von Jim Marion vorstellen.

Auf dem Buchrücken heißt es:

Gestützt auf das Werk des bekannten Bewusstseinsforschers Ken Wilber – der das Vorwort zu diesem Buch geschrieben hat – und auf das Modell der stufenweisen Bewusstseinsentwicklung, zeichnet der Verfasser unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Psychologie, der auch des Neuen Testaments und so bedeutender christlicher Mystiker wie Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz eine Karte, die uns Schritt für Schritt zu dem Bewusstsein hinführt, das Jesus als das Reich Gottes bezeichnete – zur höchsten Stufe der spirituellen Entwicklung des Menschen.

Er selbst bezeichnet es in der Einführung als

das erste Buch, das in aller Klarheit den gesamten spirituellen Weg des Christentums beschreibt. (S. 15)

Ken Wilber stimmt dem in seinem Vorwort zu und erklärt, was es damit auf sich hat:

Das klingt zunächst recht grandios […] ist […] jedoch weit weniger grandios, als [es] klingt. Denn mit dem „gesamten Weg“ meint Jim Marion einen Weg, der nicht nur die grundlegenden Stufen spiritueller Entwicklung umfasst, die von den großen Weisen und Heiligen so unübertrefflich beschrieben wurden, sondern auch die psychologischen Entwicklungsstufen, die erst kürzlich von modernen Entwicklungspsychologen {wie Jean Piaget, Jane Loevinger, Robert Kenan, Lawrence Kohlberg und Carol Giligan) entdeckt wurden. Ein wirklich vollständiger Weg würde [diese Stufen, Erg.] miteinander verbinden. (S. 13)

Die Verknüpfung der Stufen und deren Bezeichnung übernimmt Jim Marion eins zu eins von Ken Wilber. Was sein Buch eigentlich erst originell macht, ist die Verknüpfung mit seiner extrem offen geschilderten Erzählung seiner eigenen spirituellen Biografie.

Jim Marion trat mit fünfzehn Jahren in ein katholisches Kloster ein, das er siebeneinhalb Jahre später wieder verließ. Danach machte er Karriere als Jurist. Lange Zeit rang er mit seiner Homosexualität, bis er schließlich seinen Frieden damit fand.

Die Kern-Thesen seines Buches sind:

  1. Jesus habe mit seiner Rede vom „Reich Gottes“ die höchste Stufe der spirituellen Entwicklung des Menschen gemeint – keinen Ort. Das Ziel eines jeden Menschen sei es, dieses Bewusstsein zu erlangen und so im Reich Gottes zu leben. In diesem wird keine Trennung mehr zwischen Gott und Mensch und zwischen Mensch und Mensch wahrgenommen.

Für Jesus und Mutter Teresa war die nicht-duale Schau dieser Welt keine Frage der Phantasie. Sie taten nicht nur so, als ob es zwischen ihnen und Gott oder zwischen ihnen und anderen Menschen keinerlei Trennung gäbe. […] In Wahrheit war es ihnen nicht möglich, auf andere Weise zu sehen

2. Die Kirche oder vielmehr die Menschen, aus der diese besteht, haben das bis heute häufig falsch gelehrt, weil sie noch nicht die Entwicklungsstufe erreicht haben, auf der sie fähig sind, diese Wahrheit zu erkennen. Jede Religion neige deshalb nach dem Tod ihrer Gründer zu einem Rückschritt.

Sie verstehen und interpretieren diese Mystiker immerzu falsch, weil die Stufe ihres eigenen spirituellen Bewusstseins noch nicht hoch genug ist, um erkennen zu können, wovon die Mystiker sprechen.

3. Jesus selbst habe vor zwei Problemen gestanden: Erstens übersteige das nonduale Bewusstsein den Verstand des Menschen und lasse sich deshalb mit Worten nicht hinreichend ausdrücken. Zweitens konnte nur derjenige Jesus richtig verstehen, der sich bereits selbst auf einer höheren Bewusstseinsstufe befand.

Selbst wenn die Schau des Reiches Gottes durch eine poetische oder metaphorische Sprache klar zum Ausdruck gebracht wird, können die Zuhörer oder Leser sie dennoch nur dann wirklich verstehen, wenn auch sie dieses nicht-duale Bewusstsein bereits verwirklicht haben.

4. Auf dem Weg zu diesem Ziel durchlaufe jeder Mensch einen Entwicklungspfad mit insgesamt neun Bewusstseinsstufen:

  1.  Archaisch
  2. Magisch
  3. Mythisch
  4. Rational
  5. Schau-Logik
  6. Medial
  7. Subtil
  8. Kausal
  9.  Non-Dual

5. In der Beschreibung dieser Stufen lehnt er sich eng an die Terminologie von Ken Wilber in dessen Eros, Logos, Kosmos an. Die ersten fünf Stufen stammen u.a. aus der Forschung zur kognitiven Entwicklung von Jean Piaget und den Kulturstudien von Jean Gebser. Die darauf folgenden noch höheren Stufen werden von Mystikern aller Traditionen beschrieben. Wenn euch das näher interessiert, werde ich sie hier demnächst ausführlich schildern.

6. Um den Übergang zum subtilen und schließlich kausalen Bewusstsein (auch Christusbewusstsein) zu beschreiben, bedient er sich Schilderungen aus der christlichen Tradition. Die „Dunkle Nacht der Sinne“ führt in das subtile Bewusstsein hinein, die „Dunklen Nacht der Seele“ schließlich in das Christusbewusstsein, die kausale Stufe. Diese bezeichnen äußerst schwierige Lebensphasen im Anschluss an eine intensive Meditation- und Gebetspraxis, in denen alte negative Emotionen und Neurosen frei werden.

Für mich war es das traumatischste Ereignis in meinem Leben. Das Entsetzen ist unbeschreiblich. 

7. Weil nicht jeder/kein Mensch in der Lage ist, innerhalb eines Lebens die neun Stufen des Bewusstseins zu durchlaufen, gäbe es die Reinkarnation.

Wer in diesem Leben die nicht-duale Bewusstseinsstufe nicht erreicht, muss in der Regel auf diesen oder auf einen anderen stofflichen Planeten zurückkehren, bis es ihm gelingt.

8. Jesus Christus sei als einziger Mensch bereits mit dem nondualen Bewusstsein zur Welt gekommen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung habe er ein Sinnbild geliefert für den spirituellen Weg durch die dunkle Nacht der Seele hin zum nondualen Bewusstsein.

9. Für unseren eigenen Weg empfiehlt er eine konsequente, regelmäßige Praxis wie es die integrale Lebenspraxis sei.

10. Religion habe nur eine wesentliche Aufgabe, auf die sie sich zurück besinnen solle.

Die einzig grundlegende Aufgabe der Religion besteht darin, die Entwicklung des Bewusstseins zu beschleunigen.

Fragen, die mir bei der Lektüre spontan kamen, waren unter anderem:

  1. Der Autor scheint von der Praxis/Übungen christlicher Mystik (Jesus-Gebet, Herzensgebet, Sammlungsgebet etc.) äußerst wenig Kenntnisse zu besitzen und das im Jahr 2000. Sind diese immer noch derart unbekannt?
  2. Der Autor fügt im Anschluss an Ken Wilber die ersten fünf der kognitiven Entwicklung mit den letzteren vier der spirituellen Entwicklung zu neun Stufen zusammen. Diese Zusammenfügung ist eine spannende Idee und offensichtlich mit den Erfahrungen von Jim Marion kompatibel, aber derzeit wissenschaftlich nicht belegbar. Für den Bewusstseinsforscher Graves waren die Bewusstseinsstufen nach oben hin offen, da in der Zukunft liegend. Ist also des Rätsels Lösung, dass wir Jesus und andere Mystiker als Menschen der Zukunft verstehen, die uns vorgelebt haben, wie es mit der Menschheit als Ganzem weitergeht?
  3. Themen der heutigen Esoterik-Literatur, sind offenbar Themen der medialen Bewusstseinsstufe: Aura lesen, Channeling, Klarfühligkeit, Klarhörigkeit, Klarsichtigkeit etc. Ist das starke Interesse an Esoterik also eher als ein positives Zeichen zu werten, das davon zeugt, dass bereits viele Menschen sich dieser Ebene annähern (wollen)? Wie verhält sich das dann aber zu der Einschätzung von Spiral Dynamics, dass derzeit nur wenige Prozent der Menschheit die integrale Bewusstseinsstufe erklommen haben?
  4. Bei der Rede von der medialen Bewusstseinsstufe tauchen plötzlich wieder Engel, Luzifer, Dämonen etc. auf – wie lässt sich diese Rede von der auf einer prärationalen Stufe unterscheiden?

Ein wunderbares Interview von Janet Conner mit Jim Marion über sein Buch „Der Weg zum Christusbewusstsein“ und die Rolle, die Ken Wilber dabei gespielt hat, könnt ihr euch hier (auf Englisch) anhören:

https://www.unityonlineradio.org/soul-directed-life/jim-marion-author-putting-mind-christ-and-death-mythic-god

Evolutionäre Spiritualität

Die menschliche Geschichte ist die Fortsetzung der biologischen Evolution. In und durch uns entwickelt sich das Universum weiter: Diese Richtung hängt von uns ab.

Die sog. evolutionäre Spiritualität führt zwei Dinge zusammen, die viele für unvereinbar halten.

In Umfragen stimmen viele der Aussage „Wissenschaft macht Religion in meinem Leben überflüssig“ zu. Gleichzeitig bestreitet mehr als ein Drittel der Deutschen die Evolutionstheorie. (Daten von http://www.fowid.de)

In meinem Leben haben beide Themen immer eine große Rolle gespielt. Und auch ich glaubte lange, dass ich eines von beidem zugunsten des anderen aufgeben müsste.

Als ich zehn war, hatte ich mir während einer Exkursion ins Naturkundemuseum von meinem Taschengeld eine Broschüre zum Thema „Entstehung der Arten“ gekauft, anschließend deren Inhalte verinnerlicht und beschlossen: Ich wollte Biologin und Evolutionsforscherin werden.

In der neunten Klasse machte ich mich zur Außenseiterin, indem ich die These vertrat, dass wir, da wir von den Affen abstammen, biologisch gesehen Tiere sind. Einstimmige Meinung der Klasse (naturwissenschaftlicher Zug) war damals, dass Menschen keine Tiere seien und wir von Adam und Eva abstammen. Mich nannten sie natürlich – wie auch sonst – „Affe.“ (Und ausgerechnet ich habe dann Theologie studiert 😉 🙂

Ich liebe die Evolutionstheorie immer noch. Ich finde es immer noch spannend, dass auf dieser Erde früher einmal riesige und winzige Dinosaurier herum hüpften und es noch keine Menschen gab, die all das hätten beobachten können.

„Evolution“ ist ein grundlegender Begriff innerhalb der integralen Theorie. Ken Wilbers bahnbrechendes Werk „Sex, Ecology, Spirituality“ von 1995 verbindet bereits im Titel beide Themen.

Der wohl wichtigste Begriff bei Ken Wilber ist Evolution bzw. Entwicklung. Vom Urknall ausgehend, hat sich unser Universum zu immer komplexeren und gleichzeitig bewußteren Strukturen entwickelt. Die Zunahme von Komplexität und Bewusstheit scheint – unabhängig von einigen Sackgassen – ein Gesetz der Evolution zu sein. Diese Entwicklung erfolgt Wilber zufolge nicht ungerichtet und quantitativ, sondern gerichtet und über qualitativ deutlich voneinander unterscheidbaren „Entwicklungsebenen.“

(Weinreich, Integrale Psychotherapie, S. 2)

Der Gedanke, dass die Welt und der Geist sich in einem gigantischen Entwicklungsprozess befindet, wurde bereits von den idealistischen Philosophen Hegel und Schelling vertreten und ausführlich beschrieben, bevor die Biologen Lamarck und Darwin ihre Theorien zur Entwicklung des Lebens auf unserer Erde vorlegten und damit einer materialistischen Weltanschauung den Weg bereiteten.

Denn es gab einen kleinen, aber feinen Unterschied, der sich auswirkte:

Die Philosophien der Idealisten nahmen an, dass die Entwicklung des Lebens und des menschlichen Geistes eine Richtung hat und ein Ziel anstrebt. Die Thesen Darwins zur natürlichen Auslese (und die heutige Weiterentwicklung davon) erwecken jedoch den Anschein, als gäbe es gerade das nicht: Ein bestimmtes Ziel. Alles scheint dem puren Zufall anheim gegeben, auch das menschliche Bewusstsein.

Gerade deshalb kam es zu einer starken Ablehnung der biologischen Evolutionstheorie, die bis heute reicht. Für manche traditionellen oder fundamentalistischen Christen reicht allein die Erwähnung des Begriffs „Evolution“, um Aggression und Gegenangriffe zu ernten. Weltweit sind der Kreatonismus (Gott hat alles genauso geschaffen, wie es heute ist) und Intelligent Design (Ein Schöpfer ist bei der Evolution beständig mit am Werk) die bekannten Alternativen.

Die Alternativen tendieren dazu, die Biologie und ihre Forschung nicht ernst zu nehmen oder völlig auszublenden.

Auf der anderen Seite stehen die Biologen, die damit ringen, ihr altes Gottesbild gehen zu lassen. Berühmtes Beispiel ist Jaques Monod, der in Zufall und Notwendigkeit folgendes Fazit aus seinen Forschungen in der Biologie zieht:

Wenn er [der Mensch] diese Botschaft in ihrer Bedeutung aufnimmt, dann muß [er] endlich aus seinem tausendjährigen Traum erwachen und seine totale Verlassenheit, seine radikale Fremdheit erkennen. Er weiß nun, daß er seinen Platz wie ein Zigeuner am Rande des Universums hat, das für seine Musik taub ist und gleichgültig gegen seine Hoffnungen, Leiden oder Verbrechen.

Jaques Monod

Wenn wir nun aber das feste Bestreben haben, die Ergebnisse der Naturwissenschaft ernst zu nehmen und gleichzeitig unsere Spiritualität nicht preisgeben wollen, was dann?

Dann müssen wir zunächst die Theorie einer genaueren und völlig unvoreingenommenen Betrachtung unterziehen. Genau das haben Ken Wilber und Steve McIntosh und viele andere Denker bereits gemacht.

Muss die Akzeptanz der Evolutionslehre wirklich bedeuten, dass wir in einer sinnentleerten, absurden Welt leben?

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:McIntosh72Wiki.jpg

Steve McIntosh betont, dass es bei der integralen Theorie nicht darum ginge, den Erkenntnissen der Naturwissenschaft zu widersprechen, sondern auf deren Wissen aufzubauen. Wenn einige Wissenschaftler aus ihrer Forschung den Schluss zögen, dass die Evolution völlig sinnlos und richtungslos sei, und es keinerlei Fortschritt gäbe, überschreite die Wissenschaft ihren Bereich: Sie kann diese Sinnlosigkeit nicht mit ihren Methoden beweisen.

Was durch die Evolutionsforschung erkennbar wird:

  • Alles wird zunehmend komplexer.
  • Alles strebt, während es sich ausdifferenziert, nach einer immer größer werdenden Einheit. Der Mensch stellt so eine komplexe große Einheit dar, die wiederum viele komplexe Systeme als Untereinheiten (z.B. Organe, Zellen) in sich beherbergt.
  • Alles strebt zu immer größerer Bewusstheit. Der Mensch stellt durch seine Selbstbewusstwerdung eine weitere wichtige Etappe der Evolution dar: Von der „Biosphäre“ zur „Noosphäre“.

Im Anschluss an Teilhard de Chardin unterscheiden Ken Wilber und Steve McIntosh zwischen der Physiosphäre, der Biosphäre und der Noosphäre: Unbelebte Materie, Leben, bewusstes Leben.

Dadurch, dass der Mensch zur Selbstreflexion fähig wurde, also über sich selbst und sein Denken nachzudenken, wurde eine neue Art und Weise der Evolution möglich. Das menschliche Gehirn hat sich kaum mehr verändert, während sich das menschliche Bewusstsein und mit ihm die menschliche Kultur in rasantem Tempo weiterentwickelt hat. Heute sind wir maßgebliche Mitgestalter der Evolution, indem wir unseren Grad an Bewusstheit erhöhen und uns, anstatt uns rein an unsere Umgebung anzupassen, diese aktiv so gestalten, dass sie unsere jeweiligen Idealen nahe kommt. Spätestens jetzt ist sie kein Zufall mehr, sondern wesentlich durch uns Menschen mitbestimmt.

Doch auch davor erfolgte die Evolution für Steve McIntosh nicht blind und richtungslos, sondern wurde bereits durch eine Art Eros von der Zukunft her mitbestimmt. Nicht im Sinne einer bereits im Vorhinein festgelegten Ordnung, sondern durch die Anziehungskraft der absoluten Idee des Guten, Wahren und Schönen. Für ihn ist

universe is not a purposeless accident and […] evolution is definitely going somewhere. (das Universum kein sinnloser Unfall und geht definitiv in eine bestimmte Richtung.) 

Steve McIntosh, Integral Consciousness, S. 214
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alfred_North_Whitehead._Photograph._Wellcome_V0027330_(cropped).jpg

Er knüpft damit an die Gedanken von Alfred North Whitehead, dem Gründer der Prozessphilosophie, an. Dieser war ein maßgeblicher Vordenker der integralen Theologie. Sein Gott ist sowohl außerhalb als auch innerhalb der Welt. Und als Gott innerhalb der Welt ist er wie alles am Werden, im Prozess. Er wirkt nicht durch Gewalt auf die Welt ein, sondern durch sanfte Überredung durch Liebe (gentle persuasion through love). Durch die Annäherung an das Gute, das Wahre und das Schöne strebt die Welt immer größerer Perfektion entgegen.

Auch bei Ken Wilber ist das Weltganze als eine beständige dialektisch fortschreitende Entwicklung und Integration zu einer immer größer werdenden Einheit gedacht: Eine Spirale, die immer größere konzentrische Kreise formt. Diese Entwicklung kommt – da sie sich in Raum und Zeit ereignet – nie an ein Ziel. Die Himmelsleiter zum Göttlichen, zur endgültigen Perfektion und Vollendung, reicht über eine unendlich große Anzahl Stufen in den Himmel. Sie nähert sich dem Göttlichen an, doch sie kommt nie an ein Ende.

(Hier widerspricht er Teilhard de Chardin, der noch einen Omega-Punkt, ein bestimmbares Endziel für die Geschichte annahm)

Wir haben Gott bereits in unserem traditionellen Glauben als unendlich, unbegrenzt bekannt – aber haben wir ihn auch wirklich so geglaubt? Oder wurde es uns schwindelig bei der Vorstellung, ja unheimlich, ängstlich? Und so haben wir ihm zwei Aufgaben zugewiesen: Die Schöpfung und das jüngste Gericht. Dieser Gott war zwar unendlich, aber irgendwo jenseits, nicht inmitten dieser Welt, nicht inmitten ihrer Tiefe, Vielfältigkeit und Möglichkeiten.

Im Anschluss an Teilhard de Chardin unterscheidet die integrale Theorie bei jeder Sache eine Innen- und eine Außenperspektive oder – dimension. Ideen und Materie, das Unsichtbare und das Sichtbare sind zwei Seiten der einen Wirklichkeit.

Sehr lange entsprach der Entwicklung der Außenseite eine dazugehörige Innenseite: So z.B. (vereinfacht) bei unserem Gehirnwachstum: dem Reptiliengehirn unsere Instinkte und Reflexe, dem Säugetiergehirn eine zunehmend komplexe Gefühlswelt, dem Großhirn unsere Sprachentwicklung und Reflexionsfähigkeit. Doch seit langem gibt es keine großen Veränderungen mehr in unserer Biologie.

Was sich weiter entwickelte, war und ist unser Bewusstsein und damit unsere Kultur und unsere Geschichte. Die menschliche Geschichte ist die Fortsetzung der biologischen Evolution. In und durch uns entwickelt sich das Universum weiter: Diese Richtung hängt von uns ab. Lassen wir uns zur Liebe – zum Guten, Wahren und Schönen – überreden. Gott reicht uns von der Zukunft her die Hand. In was für einer Welt willst du leben? Lebe sie!

 

Modul GEIST: Wie erfahre ich Nondualität?

Der Begriff „Nondualität“ (im Englischen „Nonduality“) ist bisher im Deutschen kaum geläufig. Innerhalb der integralen Szene findet er jedoch ständig Verwendung, wenn es um spirituelle Erfahrung geht. Am tiefsten ist der Begriff in der Advaita-Tradition im Hinduismus verwurzelt.

Mit „Nondualität“ ist eine spezifische spirituelle Erfahrung gemeint, die jeder Mensch machen kann. Es ist keine außergewöhnliche, sondern alltägliche Erfahrung, der wir allerdings normalerweise keinerlei Bedeutung zumessen. Es ist die natürlichste und zugleich die tiefste Form der Mystik. Durch diese Erfahrungen kann uns klar werden, dass es nur eine Göttliche Realität gibt und dass keine fundamentale, wesenhaften Trennung zwischen Gott und Welt, Gott und Seele, Seele und Welt, oder Seele und Seele existiert.

Jeder Mensch macht die Erfahrung ständig, auch wenn er sich ihr nicht bewusst ist. Es ist die erste Erfahrung überhaupt, die Ur-Erfahrung, die Erfahrung, die aller anderer Erfahrung voraus geht. Bei dieser Erfahrung nehme ich wahr, ohne zu bewerten oder einzuordnen, was ich sehe: Ich bin eins mit dem, was ich wahrnehme.

Alles wird mir durch mein Bewusstsein vermittelt, kommt an diesem nicht vorbei: Ach die sogenannte objektive Realität. Alles, was ist, ist in mir, spielt sich in mir ab, taucht in mir auf. Die ganze Welt, die Bäume, die Straße, die Menschen sind zunächst nämlich nicht außen, sondern innen. Für den einen oder anderen mag das falsch klingen. Wir sind es gewohnt, uns und die Außenwelt als getrennt zu betrachten. Als zwei Dinge. Es ist ein tiefer Glaube, der allem, was wir tun, üblicherweise zugrunde liegt.

Beobachtet euch einmal dabei, wie ihr zum Beispiel einen Baum, eine Blume oder ein Haus anschaut, egal, was, sucht euch raus, was gerade vor eurer Nase ist.

Schon während ihr das tut, spaltet ihr euch auf in jemand, das wahrnimmt, und jemand der euch, den Wahrnehmenden, der den Gegenstand wahrnimmt. Als ob ihr zwei wärt.

Und jetzt fragt euch, wer ihr von den beiden seid. Die eine Erfahrung davon: „Der Beobachter“ ist primär, die zweite – ihr beobachtet euch quasi wie von außen – ist bereits ein Konstrukt des Gehirns. Weitere Konstrukte wären Kategorisierungen, Bewertungen, Überlegungen.

Der Konstruktivisten haben darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Wirklichkeit und der Beobachter dieser nicht trennen lassen. Indem wir etwas wahrnehmen, verändern wir es bereits in unserem Kopf. Wir interpretieren ständig, bewusst oder unbewusst, was wir sehen, hören, riechen, schmecken etc.

Interpretieren in diesem Sinn heißt jedoch „trennen“: Die Welt und ich, der andere Mensch und ich, das Göttliche und ich. Ich und meine Gefühle. Wir sind das Subjekt und das/der/die andere ist das Objekt. Ich sehe meine Oma. Ich spüre den Regen. Da steht ein Baum. Das ist die dualistische Wahrnehmung.

Das Gegenteil davon ist die nondualistische. Wir nehmen einfach nur wahr, dass wir wahrnehmen. Es gibt kein außen und innen. Subjekt und Objekt fallen in eins. Die Gedanken stehen still. Ich bin einfach nur und alles ist in mir. Die nondualistische Wahrnehmung ist eine Einheitserfahrung. Wir „haben“ nicht Bewusstsein, wir sind bewusst. Das Bewusstsein selbst kann kein objektiver Gegenstand meiner Wahrnehmung werden. Sobald ich versuche, es dazu zu machen, erfahre ich, wer ich im tiefsten eigentlich bin: nämlich dieses Bewusstsein, das wahrnimmt. Diese Erfahrung kann das Ergebnis einer Selbsterforschung sein, was wir im tiefsten unter „Ich“ verstehen: Was ist dieses „Ich“, das bei jeder Erfahrung, die wir machen, gleich bleibt? Bin ich bewusst? (Siehe auch: Übung zur Erleuchtung).

Die Erfahrung kann uns aber auch geschenkt werden: In dem Erlebnis von Schönheit oder Liebe oder wenn eine Tätigkeit uns in einen tiefen Flow versetzt. Subjekt und Objekt verschmelzen.

Niemand erklärt so verständlich und einleuchtend, was mit dem Begriff „Nondualität“ gemeint ist wie Rupert Spira. Er hält weltweit Seminare, in denen er die nichtdualistische Weltsicht vermittelt.

Das passende Buch dazu: Rupert Spira, Bewusstsein ist alles: Über die Natur unserer Erfahrung, 2011.

Ergänzung: Für den deutschsprachigen Raum wurde ich auf Vincenzo aufmerksam gemacht, der es ebenfalls wunderbar versteht, zu erklären, um was es geht. Danke, Regina!

Aus einer nondualistischen Weltsicht folgt eine entsprechende Ethik: Wenn du und ich nicht getrennt sind, sondern eigentlich eins, weil jeder gleichermaßen diese Erfahrung macht, pures Bewusstsein zu sein, ist Jesu Regel: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ nicht mehr ein Gebot, dem ich Folge leisten sollte, sondern ein Verhalten, dass ganz natürlich der neuen Wahrnehmung der Wirklichkeit entspringt: Rassenideologie, ethnisches Denken, ja jede Form von herablassender Arroganz lassen sich nicht mehr aufrechterhalten, wenn ich im Anderen mich selbst sehe, wenn durch die Augen des anderen das selbe Bewusstsein scheint, durch das auch ich wahrnehme.

Hauptquelle: https://www.enlightened-spirituality.org/nondual-spirituality.html

integral church berlin

Christian Schmill ruft auf seinem Blog dazu auf, eine integrale Kirche in Berlin zu gründen und liefert dazu einiges an Hintergrundmaterial. Reinschnuppern lohnt sich.

[ Aus dieser Seite meines Blogs soll die Internet-Plattform eines neuen Projekts in Berlin werden. – Alle dürfen mitmachen! – Aber bitte hinten anstellen. 😉 ] integral church berlin einfach – gemeinsam – leben ( integral-church.berlin – icb – community für integrale spiritualität in berlin und dem rest welt ) […]

über integral church berlin — schmillblog

Bekannte Vertreter eines integralen Christentums

Diese Liste ist ein vorläufiges Ergebnis meiner Recherchen und wird im Laufe der Zeit vermutlich noch mehrmals erweitert und ergänzt werden. Für hilfreiche Hinweise bin ich dankbar! Und nun: Viel Spaß beim Entdecken! 🙂

Cynthia Bourgeault

Eine moderne Mystikerin und Geistliche, Autorin, internationale Retreat-Leiterin und Dozentin am Zentrum für Aktion und Kontemplation. (cac.org) Eine Schülerin von Thomas Keating.

http://cynthiabourgeault.org

Cyprian Consiglio Cam

Ein Musiker, Mönch, spiritueller Lehrer und Autor.

http://www.cyprianconsiglio.com

Leslie Harshberger

Eine Beraterin, Coach und Lehrerin. Sie gibt Kurse auf der Plattform Integral Life von Ken Wilber.

http://lesliehershberger.com

Tilmann Haberer

Schrieb zusammen mit Marion und Werner Tiki Küstenmacher das Buch „Gott 9.0. Wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird“ und bloggt als Pfarrer auf:

http://Tilmannhaberer.wordpress.com

Thomas Keating

Ein Mönch, Priester und Mitbegründer einer Gebetsform, dem Gebet der Sammlung (Centering Prayer).

https://www.contemplativeoutreach.org/fr-thomas-keating

Doug King

Ein Autor, Redner und Präsident von „Presence international“, einer Denkfabrik integraler Theologie. Er gibt seinen Kurs hier gratis:

http://www.presence.tv/integral-theology/

Marion Küstenmacher

Autorin und Couch für spirituelle Persönlichkeitsentwicklung. Schrieb zusammen mit ihrem Mann Werner Tiki Küstenmacher und Tilmann Haberer das Buch „Gott 9.0. Wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird“. 2018 erschienen ihr neues Buch: „Integrales Christentum. Einübung in eine neue spirituelle Intelligenz.“

http://gott90.de

Jim Marion

Mystiker, ehemaliger Mönch und Rechtsanwalt. Schrieb das Buch „Der Weg zum Christus-Bewusstsein. Eine Landkarte für spirituelles Wachstum in die Tiefe der Seele“.

Richard Rohr

Franziskanermönch, Prediger und Bestsellerautor. Gründete eine Organisation für spirituelle Männlichkeit „M.A.L.E“ und baute ein Zentrum für Aktion und Kontemplation auf.

https://cac.org

Bruce Sanguin

Pastor der Unierten Kirche in Kanada und Autor verschiedener Bücher, sein neuestes „The Way of the Wind: The Path and Practice of Evolutionary Christian Mysticism“.

http://brucesanguin.com

Paul Smith

Pastor und Autor. Verwandelte als Pastor eine baptistische Gemeinde in eine integrale. Schrieb die Bücher „Integral Christianity: The Spirit’s Call To Evolve!“ und „Is your God Big Enough, Close Enough, You Enough? Jesus and the Three Faces of God.“

http://www.revpaulsmith.com

David Steindl-Rast

Benediktinermönch, Autor und Vortragsredner. Gründer einer Dankbarkeitsbewegung.

http://archive.gratefulness.org/index.htm

Wayne Teasdale

Ein katholischer Mönch, Autor und Lehrer. „Gründer der interspirituellen Bewegung“ (Ken Wilber).

http://communityofthemysticheart.org

Tom Tresher

Priester, Autor und Gründer einer integralen Kirchengemeinde. Er schrieb darüber in seinem Buch: „Reverent irreverence. Integral Church for the 21st Century. From Cradle to Christ Consciousness“.

Nicholas Vesey

Priester einer progressiven Gemeinde. Schrieb das Buch „Developing Consciousness: A Roadmap of the Journey to Enlightenment“.

https://www.aspenchapel.org

Integrale Gemeinden:

http://suquamishucc.org

https://integralchurch.wordpress.com/about/